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Karlsruhe auf Platz drei der wichtigsten deutschen Immobilienstandorte

Wirtschaftsmagazins Cash sieht die Fächerstadt „in stabiler Verfassung“

30.09.2009 Platz drei belegt Karlsruhe im diesjährigen Marktreport, der zum fünften Mal in dem von dem Wirtschaftsmagazin Cash in Kooperation mit dem Hamburger Researchinstitut Gewos erstellt wurde und Beratern und Anlegern Auskunft über Mieten, Preise und Renditen für Wohn- und Gewerbeimmobilien gibt.  Im letzten Jahr noch Spitzenreiter, wurde Karlsruhe in diesem Jahr von Wiesbaden (Platz eins) und Düsseldorf überholt. Alle drei Städte befinden sich seit Beginn der Analyse in einem engen Wettstreit und  belegen im Wechsel die Spitzenplätze.

„Karlsruhe ist in stabiler Verfassung“ urteilen die Experten. Die Mischung von mittelständischen Unternehmen und Großbetrieben verschiedener Branchen mache Karlsruhe zu einem attraktiven Standort für Industrie und Dienstleistung. Darüber hinaus ziehe die Fächerstadt kluge Köpfe an, nicht nur bedingt durch die acht Hochschulen inklusive Elite-Universität, sondern auch durch das Bundesverfassungsgericht und  international hoch angesehene Forschungseinrichtungen. Die Verbindung von Natur - 60 Prozent der Stadt sind Grünanlagen -, Hightech und Kultur mache Karlsruhe laut „Cash“ zu einem lebenswerten Ort.

Zu den guten Wohnanlagen werden Durlach, Rüppurr, Waldstadt und die Weststadt gezählt. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen liegen zwischen 1 350 und 2 600 Euro pro Quadratmeter, der Durchschnittspreis mit 1 800 Euro pro Quadratmeter ist gleich geblieben. Die Mietpreise sind durchschnittlich von 7,71 Euro auf 7,64 Euro pro Quadratmeter leicht gesunken. Die Mietrendite liegt mit 5,1 Prozent unverändert auf Vorjahresniveau. Auch wenn die Mietrendite stagniere, halten die Experten einen Einstieg in Immobilien als Kapitalanlage für lohnenswert. Besonders gefragt sind derzeit Altbauwohnungen. Die Nachfrage nach vermieteten Mehrfamilienhäusern hat ebenfalls angezogen.

„Auch wenn wir in diesem Jahr nicht als Sieger aus der Immobilien-Analyse hervorgegangen sind, so freut es mich doch sehr, dass sich Karlsruhe trotz schwieriger finanzwirtschaftlicher Lage als stabiler und verlässlicher Wirtschafts- und Immobilienstandort behaupten  konnte“ verweist Wirtschaftsdezernentin Margret Mergen auf die drittniedrigste Arbeitslosenquote (5, 1 Prozent im Mai 2009), die Karlsruhe neben Regensburg und München habe.

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